Heilkräutertherapie

Von allen Heilmethoden in der TCM nimmt die Heilkräutertherapie, auch Pharmakologie genannt, den größten Platz ein. Heilpflanzen gelten als konzentrierte Lebensmittel.

Am Anfang einer jeder Therapie steht eine möglichst genaue Diagnose. Die Heilmittel werden nach bestimmten Eigenschaften eingeteilt und nach diesen Kriterien verordnet:

Temperatur

Man unterscheidet fünf verschiedene Temperaturgrade: Warm, heiß, neutral, kühl und kalt. Diese Unterteilung gibt Aufschluss über die energetische Auswirkung auf den Organismus. 

Es gilt das Prinzip von Yin und Yang, wonach man "Kältekrankheiten" mit warmen/heißen Kräutern (zum Beispiel Zimt/Ingwer) und "Hitzekrankheiten" mit kühlen/kalten Kräutern (zum Beispiel Spitzwegerich/Enzianwurzel) behandelt.

Geschmack

Die fünf Geschmäcker sind süß, scharf, bitter, sauer und salzig. 

Ein scharfes Mittel wirkt stark wärmend und verteilt die Kraft im Körper. Der süße Geschmack wärmt ebenfalls, baut jedoch die Körperkraft auf. Im Gegensatz zu den sauren, bitteren und salzigen Heilmittel. Sie wirken mehr oder weniger kühlend auf die Körperwärme und senken die Kraft.

Bewegung

Die vier Bewegungen sind nach oben, nach unten, nach außen und nach innen.

Meistens entspricht die Bewegung des Heilmittels dem Geschmack und der Energie. So haben beispielsweise scharfe Mittel die Bewegung nach oben und außen, ein bitterer Geschmack hingegen bewirkt eine Bewegung nach unten und innen.


Sollten Sie Fragen zu diesem Therapieverfahren haben, nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf und ich berate Sie zu Ihrem persönlichen gesundheitlichen Nutzen.


Aus wissenschaftlicher Sicht der evidenzbasierten Medizin wird die Wirksamkeit vieler Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) negiert. Die Grundkonzepte der TCM widersprechen naturwissenschaftlichen Prinzipien, empirische Belege fehlen (Quelle: Wikipedia ).